Kleiner Werwolf

Funke, Cornelia


Als Motte mit seiner Freundin Lina aus dem Kino kommt, ist es schon dunkel. Sie gehen durch den U-Bahn-Tunnel, da stellt sich ihnen ein Wolf in den Weg. Ehe die beiden noch verstehen, was ein Wolf in der Stadt zu suchen hat, beißt das Tier Motte in die Hand. Zuerst glaubt Motte, es habe ihn gar nicht so schlimm erwischt, doch als er noch am gleichen Abend in den Spiegel guckt, stellt er merkwürdige Veränderungen an sich fest. Auf den Händen und im Gesicht wachsen ihm Haare, und seine Stimme ist rauh und dunkel. Da kommt Lina ein gruseliger Verdacht: Motte wird zum Werwolf! Schon bald kann Motte sich nirgends mehr blicken lassen, und die beiden Kinder verstecken sich auf dem Dachboden. Am nächsten Tag lesen sie in der Bibliothek nach, was sie über Werwölfe finden. Sie erfahren, daß Motte in der nächsten Vollmondnacht endgültig zum Wolf werden kann - bis dahin sind es nur noch zwei Tage! Mit Hilfe ihrer Klassenlehrerin versuchen Motte und Lina nun, im Völkerkundemuseum ein werwolftaugliches Amulett aufzutreiben, doch dabei kommt ihnen Herr Faulwetter in die Quere. Er ist der verhaßte Biolehrer der Kinder, dessen größter Wunsch es ist, einmal einen echten Werwolf zu fangen...